Industrie

Haben Sie hohe Ausfalltage in der Produktion?

Das Problem

▪ Haben Sie öfters Arbeitsunfälle im Unternehmen?
▪ Steigen Ihre ausfallbedingten Personalkosten?
▪ Wie hoch ist das Durchschnittsalter in Ihrem Betrieb?

Millionen Menschen in Deutschland arbeiten an einem Industriearbeitsplatz. Stundenlanges, monotones Sitzen oder Stehen, schlechte Lichtverhältnisse, ungünstige Greifwege, feste Arbeitshöhen und harte Böden gehören häufig zum Alltag – mit schmerzhaften Folgen für Wirbelsäule, Rücken und Gelenke.

Dr. Martin Gliese, Neurochirurg Regensburg:​

„Im klinischen Alltag zeichnet sich ab, dass vor allem die untere Hals- und Lendenwirbelsäule stark beansprucht wird und sich hier über Jahre der Verschleiß der Bandscheiben und Gelenke manifestiert. Daher sind dauerhafte Zwangshaltungen an ergonomischen ungünstig gestalteten Arbeitsplätzen vor allem im Rückenbereich besonders belastend. Abwechslung in der Körperhaltung, wechselnde Tätigkeiten und regelmäßige Pausen entlasten hierbei die betroffenen Körperregionen.“

Ergonomische Arbeitsplätze können Beschwerden verhindern und die Anzahl an Fehltagen und deren Kosten deutlich reduzieren. 

Setzen Sie als Arbeitgeber auf eine ergonomische Ausstattung, steigert dies die Produktivität und kann kostenbedingte Fehlzeiten verringern. Außerdem ermöglicht dies Ihren Mitarbeitern kürzere Greifwege, körpergerechte Arbeitshaltungen, flüssigeren Werkstück- und Materialtransport.

Die Lösung für Ihre Industriearbeitsplätze Produktivität und Gesundheit steigern und ausfallbedingte Kosten senken!

Die Reduzierung von Fehlzeiten und damit die Gesunderhaltung von Mitarbeitern stehen häufig an erster Stelle für ergonomische Arbeitsplatzsysteme. Darunter versteht man z.B. höhenverstellbare Arbeitstische, ergonomische Arbeitsstühle oder Stehhilfen.

steigern die Produktivität durch kürzere Greifwege, optimale Bereitstellung von Werkzeugen und fördern rückengerechtes Arbeiten durch Steh-Sitz-Arbeitsplätze

entlasten die Wirbelsäule und stärken Rücken und Rumpf, indem Sie die aufrechte Körperhaltung fördern und dynamisches Sitzen ermöglichen. Eine Einweisung ist zwingend erforderlich.

wirken wie Stoßdämpfer, entlasten die Gelenke und aktivieren die Muskelarbeit in den Beinen. Dadurch beugen Sie Ermüdungserscheinungen in Rücken, Beinen und Füßen vor.

erhöhen die Arbeitseffizienz, beugen Beschwerden und Schmerzen in Gelenken und Muskeln vor und ermöglichen ein kräfteschonendes Arbeiten.

des Arbeitsplatzes spielt eine entscheidende Rolle um die Sehkraft zu erhalten und Ermüdungen vorzubeugen.

Prof. Dr. Martin Schmauder, TU Dresden:

„Häufig empfiehlt es sich, zunächst einen ergonomisch optimierten Pilot-Arbeitsplatz einzurichten. Dadurch wird das Thema im Unternehmen greifbar und Mitarbeiter lassen sich für das Thema begeistern.“

Das sind Die Schritte einer Ergonomieberatung

Prof. Dr. Martin Schmauder, TU Dresden:

„Diese neuen Arbeitsplatzsysteme zu erwerben ist eine Sache. Aber Sie bringen nur dann den gewünschten Nutzen, wenn der Mitarbeiter die Chance bekommt eingewiesen zu werben, so dass es auf ihn ideal eingestellt ist. Ansonsten kann der Nutzen nicht erreicht werden.“

Mehr Information?

Rufen Sie uns einfach an: +49 (0)179 4250374 oder schicken Sie uns eine E-Mail:

Die item Studie zeigt, welche ergonomischen Maßnahmen in der Produktion bereits genutzt werden. 
Darüber hinaus wird sichtbar, welche Optimierungspotenziale Anwender und Experten bei der ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung sehen. So nutzen Entscheider das volle Potenzial der manuellen Produktion!
Lesen Sie die Studie (PDF)

Ergonomie in Unternehmen – so geht´s:

Best Practice Beispiel: Continental Automotive GmbH, Werk Karben​

Das Unternehmen Continental setzt auf Ergonomie am Arbeitsplatz, spart Ausfalltage und fördert damit die Gesundheit der Mitarbeiter.

Durch den Einsatz der AGR zertifizierten Komponenten Arbeitstischsysteme, Beleuchtung, Arbeitsstühle, Arbeitsplatzmatten und Werkzeuge wird zukünftig ein gesundes Arbeiten ermöglicht! An einem Arbeitsplatz ist es ergonomisch sinnvoll auf individuelle Einstellbarkeit und Haltungswechsel zu schauen, weil dadurch die Gefährdung für den Muskel-Skelettapparat reduziert wird. Dies entlastet den Rücken und reduziert Krankheitstage.

Arbeitsplatz:

Ein elektrisch höhenverstellbarer Arbeitstisch ermöglicht den schnellen Wechsel von Arbeitspositionen und passt sich an jede Körpergröße an. Eine Memoryfunktion erleichtert gerade im Schichtbetrieb mit häufigen Personalwechsel die Einstellung. Ein ergonomischer Arbeitsstuhl fördert die aufrechte Körperhaltung und dient zur Entlastung der Wirbelsäule durch individuelle Einstellbarkeit des Sitzes und der Rückenlehne.

Arbeitsplatzmatten:

Ergonomisch dämpfende Arbeitsplatzmatten schonen nicht nur Fuß-, Knie- und Hüftgelenke, sondern auch die Wirbelsäule. Die Stoßbelastung verringert sich und die speziell gestalteten Oberflächen regen zu intuitiven Ausgleichsbewegungen an.

Die Continental Automotive GmbH – Werk Karben wurde von der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V. ausgezeichnet als “Gesundheitsförderndes Unternehmen” .

Susanne Weber (ergoimpuls) und Detlef Detjen (Geschäftsführer der AGR) befragten den „Ergonomie Treiber“ Michael Blum (Continental) über die Hintergründe und Motive der aktiven Gesundheitsförderung bei Continental:

Ein kurzer Auszug mit dem wichtigsten Fragen aus dem Interview:

Welche Vorteile verbinden Sie mit dem AGR zertifizierten Industriekonzept für Continental?
Zunächst war es natürlich sehr reizvoll der Erste zu sein, der diese Auszeichnung bekommt. Hiermit wird ja bescheinigt, dass wir eine gute Arbeit geleistet haben und die Gesundheit der Mitarbeiter fördern. Es ist sehr schön, dies einmal von externen Experten als Bestätigung zu erhalten. Bislang wurde meist nur die Gesundheitsquote als Indikator genommen. Jetzt haben wir sogar eine schriftliche Bestätigung unserer guten Arbeit.

Fakten

Im Durchschnitt werden durch Ergonomieberatungen 400-600 Euro pro Mitarbeiter eingespart. Was sich bei einer Mitarbeiteranzahl von 50 auf die Summe von 25.000 Euro summiert.

Durch welche Maßnahmen fördert Continental die Gesundheit seiner Mitarbeiter?
Zunächst beurteilen wir die Belastungen der Mitarbeiter an den jeweiligen Arbeitsplätzen durch Anwendung unseres BDS-Systems. Danach setzt sich ein Team, in dem auch die Mitarbeiter vertreten sind, zusammen und erarbeiten mögliche Lösungen. Bestenfalls wird dies bereits vor dem Aufbau der realen Anlagen bereits im Karton-Workshop simuliert. Dieser Prozess wird in der Regel immer schneller, da man auf bereits etablierte Systeme zurückgreifen kann.

Wer beeinflusst die Auswahl und Gestaltung ergonomischer Arbeitsplatzsysteme?
Maßgeblich sind die Mitarbeiter selbst. Sie müssen mit den Arbeitsplätzen „leben“ und können am besten die Verbesserungen beschreiben. Die Akzeptanz der umgesetzten Maßnahmen ist natürlich enorm hoch, wenn der Anstoß dazu von den Kollegen selbst kommt. Natürlich werden die Mitarbeiter von mir, vom Ergonomie Team und durch das „Know-how“ der etablierten Partner des Industriekonzeptes maßgeblich unterstützt.

Werden Mitarbeiter aktiv in den Entscheidungsprozess involviert?
Nur wenn die Mitarbeiter eine neue Maßnahme als „Ihre Idee“ verstehen, ist die Akzeptanz hoch. Niemandem nutzt eine tolle Erfindung, wenn sie keiner benutzt. Die Natur der Menschen sträubt sich doch sehr häufig gegen Veränderungen.

Gibt oder gab es Schwierigkeiten bei der Finanzierung der Projekte?
Natürlich müssen die Kosten schon in Relation zum Produkt stehen. Eine sehr kleine Stückzahl macht die Investitionen in die Arbeitsplätze schwierig. In der Regel sind die Kosten aber überschaubar.

Einmal umgesetzte Verbesserungen laufen in das Lastenheft ein, sodass diese bei der nächsten Anlage bereits implementiert sind. So minimieren sich nachträgliche Kosten und die Anlagen verbessern sich stetig.

Das gesamte Interview finden Sie unter: https://lnkd.in/dVjiib

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